Warum ein offenes Firmennetzwerk heute ein Risiko ist

Network Access Control (NAC) ist für Unternehmen essenziell, um den Zugriff auf ihr Netzwerk gezielt zu steuern und unbefugte Geräte zuverlässig auszuschliessen. In vielen KMUs ist das Firmennetzwerk noch immer offen wie ein Büro ohne Zutrittskontrolle.

Wer ein Kabel einsteckt oder das WLAN-Passwort kennt, ist automatisch im Netzwerk. In Zeiten von Homeoffice, Cloud-Diensten und BYOD sorgt NAC dafür, dass nur autorisierte und sichere Endgeräte Zugang zu sensiblen Systemen erhalten. Dadurch lassen sich Sicherheitsrisiken wie Malware, Ransomware oder interne Angriffe deutlich reduzieren. Gleichzeitig unterstützt NAC Unternehmen dabei, Compliance-Vorgaben einzuhalten und Transparenz über alle verbundenen Geräte zu schaffen. Insgesamt stärkt NAC die IT-Sicherheit nachhaltig, ohne die Flexibilität moderner Arbeitsumgebungen einzuschränken.

Was macht NAC konkret?

NAC entscheidet automatisch:
– Welches Gerät darf ins Netzwerk?
– In welches Netzwerksegment gehört es?
– Welche Zugriffsrechte sind erlaubt?

Warum ist NAC für KMUs relevant?

Die grössten Risiken entstehen im eigenen Netzwerk:
– Private Geräte (BYOD)
– Gäste und externe Dienstleister
– IoT-Geräte
– Ungepatchte oder falsch konfigurierte Systeme

So funktioniert NAC in der Praxis:

Ein NAC-System besteht aus einer zentralen Policy-Engine (NAC-Server) und der bestehenden Netzwerkinfrastruktur. Über Standards wie 802.1X und RADIUS wird jedes Gerät geprüft und korrekt zugewiesen.

Typische Use-Cases:

– Klare Zugriffstrennung
– Automatische Isolation unsicherer Geräte
– Sicheres Gäste-WLAN
– Kontrolliertes BYOD
– Absicherung von IoT-Geräten

Fazit:
Network Access Control ist kein Luxus, sondern moderner IT-Grundschutz.
Für KMU bedeutet das weniger Risiko, mehr Transparenz und klare Regeln im Netzwerk.

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